AURAIA DMS FALLSTUDIE:

Silber Druck, Deutschland


Auraia DMS für höhere Produktivität durch mehr Prozess- Stabilität


Mit Sitz in Niestetal, Deutschland, ist Silber Druck oHG auch rund 50 Jahre nach der Gründung noch immer eine inhabergeführte Offsetdruckerei.

Heute wird das Unternehmen von drei „Silber- Brüdern“ geleitet: Martin, Peter und Wolfgang Silber haben die Geschäfte von ihrem Vater Heinrich übernommen, der 1965 gestartet war.
Silber arbeitet heute mit drei langen Bogenoffset- Maschinen aus Radebeul, Sachsen im 3b- Format und beschäftigt insgesamt mehr als hundert Mitarbeiter, darunter lediglich fünf in der Vorstufe und etwa dreißig im Drucksaal.

Ein Problem

In der Vergangenheit hat Silber Druck seine Platten überwiegend konventionell im 80er Raster bebildert. Die Platten wurden auf Kodak Magnus 800 CtPs erstellt und damals kam es immer mal wieder zu Problemen mit der Prozess- Stabilität im Druck … bei nicht besser gewordenen Verbrauchsmaterialien, Bedruckstoffen.

So kämpften die Drucker mit Tonwertverschiebungen im Fortdruck – insbesondere in den Bereichen „Rot- Violett“ und allgemein mit der Stabilität der Graubalance. Auch wurde das Bemühen, die Anlauf- Makulatur in der Menge weiter zu reduzieren, zu einem ernstzunehmenden Anliegen.

… und die Lösung

Im Jahre 2016 war Silber Druck an einem Projekt mit seinem Color Management- Berater Alfred Schmitz, Geschäftsführer der Schmitz At Work GmbH, beteiligt. Das Ziel war, herauszufinden, wie die Druckerei die Probleme mit den Rottönen und der Graubalance lösen könnte. Schmitz At Work schlug vor, Auraia DMS – als Digital Modulierten Raster von Hamillroad Software, UK – zu testen.

Die „Silber- Spezialisten“ aus Vorstufe und Druck verbrachten dann einige Zeit mit der Kontrolle des gesamten Prozesses und bezogen die Entwicklungs- und Support-Teams von Kodak und Hamillroad mit ein.

Nachdem Auraia DMS Teil ihres Druckerei – Workflows bei Silber Druck wurde, berichteten die Teams über positive Ergebnisse: der gesamte Druckvorgang wurde stabiler, und die Probleme mit Rot- Violett- Tönen und Graubalance traten nicht mehr auf. Besonders beeindruckend war auch die Glätte der mit Auraia DMS gerasterten Fonds und Farbflächen.

Die Ergebnisse

Während der Auraia DMS-Testphase wurde schnell deutlich, welche Vorteile diese neue Rasterungstechnologie bot. Farbprobleme wurden – bei unveränderten Verbrauchsmaterialien – Papier bleibt Papier – gelöst.

Der Druck war wieder berechenbar, konstant und wiederholgenau in einer Form, wie das mit dem gewohnten 80er AM Raster nur bei Verwendung besonders guter Materialien möglich war.